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Pfitzauf

Zutaten (für 4 Personen)

250 g Mehl
1/2 l Milch
4 Eier
2 Prisen Salz
2 EL Butter
etwas Fett für die Förmchen

Nach Belieben:
etwas Zucker zum Bestäuben
gekochtes Obst, z.B. Sauerkirschen oder Pflaumen

 

Regional genießen: Viele der Zutaten werden direkt in unserer Region angebaut, verarbeitet oder hergestellt – auch bei unseren Projektakteuren. Denn wer mit regionalem Bewusstsein kocht, erlebt noch mehr Genuss!

Zubereitung

Aus Mehl, Milch, Eiern und Salz einen glatten Teig anrühren. Die Butter zerlassen und ebenfalls daruntermischen.

Die 12 Pfitzaufförmchen gut fetten und zur Hälfte mit Teig befüllen. Danach die Pfitzauf ca. 45 Minuten bei 200 Grad hellbraun backen. Sie steigen beim Backen um mehr als das Doppelte auf. Die Milchdämpfe treiben den Teig in die Höhe und die in der Hitze gerinnenden Eier vermeiden das Überlaufen des Teiges im Ofen.

Nach dem Backen nach Belieben mit Zucker bestäuben und mit gekochtem Obst (z.B. Sauerkirschen oder Pflaumen) servieren.

Geschichten rund um das Rezpet

Zubereitung bis: heute
Spezielle Geräte: Pfitzaufförmchen
Verbreitungsgebiet: Schwaben

“Mein Vater und seine Geschwister kennen Pfitzauf seit ihrer Kindheit ca. 1948 – 1960. Damals lauerten sie neugierig und gespannt vor dem Backofen. Dieser hatte damals noch kein Fenster, sodass man nicht verfolgen konnte, wie der Teig hochgeht. Ungeduldig fragten sie immer wieder ihre Mutter, wann es denn endlich so weit ist, dass die Pfitzauf fertig sind. Doch der Backofen darf nicht zu früh geöffnet werden, denn sonst sacken die Pfitzauf wieder zusammen. Daher konnte es sein, das es nicht Pfitzauf sondern Pfitzab zum essen gab. Dies hatte dem Geschmack natürlich keinen Abbruch getan. Mir und meinen Brüdern wurde diese Geschichte öfters erzählt und auch heute denken wir bei jedem Pfitzauf daran und lachen, falls es trotz heutigem Sichtfenster im Backofen ggf. doch mal eher zu Pfitzab kommt. Somit ist diese Leibspeise auch heute noch mit Kindheitserinnerungen meines Vaters verbunden.